Couperose, ein kosmetisches Problem

Couperose ist ein weit verbreitetes Phänomen. Die auffällig durch die Haut schimmernden bläulichen oder roten Äderchen, die meist im Gesichtsbereich auftreten, können je nach Ausprägung eine erhebliche Belastung für die Betroffenen darstellen. Im Volksmund spricht man von “geplatzten” Äderchen, tatsächlich handelt es sich um dauerhaft geweitete feinste Äderchen an der Hautoberfläche.
Die Ursachen für Couperose sind breit gefächert. An erster Stelle steht sicherlich eine Veranlagung zur Bindegewebsschwäche. Grundsätzlich gilt aber – alles, was die Durchblutung der Haut übermäßig fördert, kann bei entsprechender Veranlagung zur Ausprägung der Couperose führen. Dazu zählen lange Sonnenbäder und extreme Witterungsbedingungen genauso wie ein erhöhter Konsum von Alkohol, Kaffee und scharfen Gewürzen. Aber auch nervliche Belastungen, Aufregung, Bluthochdruck, Schadstoffbelastung oder Cortisonbehandlungen können das Erscheinungsbild der Couperose verstärken.
Ist die Couperose erst einmal da, gilt es, auslösende Faktoren konsequent zu meiden, um einer weiteren Ausbreitung vorzubeugen. Ein reduzierter Kaffee- und Alkoholgenuss, sowie der Verzicht auf durchblutungsanregende alkoholhaltige und peelende Produkte bei der Hautpflege sind dabei ebenso wichtig wie ein hoher Sonnenschutz mit physikalischem Filtersystem (beispielsweise Titandioxid).
Zu einer Verbesserung des äußeren Hautbildes bei Couperose tragen insbesondere Hautpflegepräparate mit Vitamin K bei. Vitamin K ist für den menschlichen Körper von essentieller Bedeutung und sorgt unter anderem als Blutgerinnungsfaktor für die konstanten Fließeigenschaften des Blutes. Pflanzliches Vitamin K lässt sich in verkapselter Form Hautcremes und anderen pflegenden Präparaten zusetzen. In Form von Nanopartikeln kann es gezielt in die Hornschicht eingespeichert und von dort über längere Zeit freigegeben werden. Konsequent angewendet, kann Vitamin K das Erscheinungsbild der Couperose zunehmend unauffälliger werden lassen.
Will man die Couperose allerdings ganz zum Verschwinden bringen, müssen die kleinen Blutgefäße verödet werden. Gute Resultate lassen sich hier durch Behandlungen mit der ELOS-Therapie erzielen. Die ELOS-Therapie kombiniert Pulse aus hochenergetischem Licht und Radiofrequenzstrom, und führt so zur selektiven Verödung kleinerer dermaler Gefäße. Anders als ein Laser erlaubt die ELOS-Therapie den Einsatz unterschiedlicher und individuell abgestimmter Wellenlängen. In Kombination mit dem RF-Strom kann so unmittelbar auf die Couperose eingewirkt und das umliegende Gewebe geschont werden. Zusätzlich kann bei entsprechend gewählter Wellenlänge und Anzahl der Behandlungen die Bildung hauteigenen Kollagens stimuliert werden.
Nach einem erfolgreichen Veröden der Äderchen empfiehlt es sich, weiterhin auf Sonnenschutz, richtige Pflege und das Vermeiden auslösender Faktoren zu achten.

Kommentieren ist momentan nicht möglich.